Donnerstag, 16. Februar 2017

Rathausneubau - Bautagebuch

In unregelmäßigen Abständen wurde hier über den Fortgang der Bauarbeiten unseres Rathauses berichtet.
Am 31. Januar 2020 erfolgte der Umzug der gesamten Verwaltung in das neue Gebäude und freut sich darüber, dass nunmehr alle zusammen in einem modernen Verwaltungszentrum untergebracht sind.

Januar 2020:

Kistenpacken neben laufender Verwaltungstätigkeit:
Remchinger Rathäuser ziehen um

Eine Ära geht zu Ende in Singen und Wilferdingen – und eine neue für ganz Remchingen beginnt: Zum letzten Mal können die Einwohnerinnen und Einwohner bis Mitte der Woche ihre Behördengänge in den alten Rathäusern erledigen – ab Dienstag, 4. Februar 2020, läuft die komplette Verwaltungstätigkeit dann zentral vom neuen gemeinsamen Rathaus an Remchingens Neuer Ortsmitte am San-Biagio-Platani-Platz aus. Remchingen-prima hat die Gunst der Stunde genutzt, um kurz vor dem Umzug einen letzten Blick in die alten Büroräume zu werfen, wo das Kistenpacken bereits voll im Gange ist. So ein Umzug will gut geplant sein, schließlich passiert er nicht alle Tage und die laufende Verwaltungsarbeit geht parallel trotzdem weiter.

"So etwas machen wir nur einmal", stellt Presse- und Öffentlichkeitsmitarbeiter Frank Reichert fest, während er seine Schränke und Regale räumt und alles geordnet in gut beschriftete Umzugskartons packt, damit es nach dem Transport durch ein Umzugsunternehmen rund einen Kilometer weiter auch wieder an den richtigen Platz kommt. 700 Umzugskartons hat die Verwaltung geordert – alleine für die Büroutensilien, reihenweise Aktenordner, zahlreiche Karteien und das Archiv des Wilferdinger Rathauses – und 400 weitere für das Rathaus in Singen, wo bis zuletzt noch das Rechnungsamt mit Gemeindekasse sowie das Standesamt untergebracht waren. Hinzu kommt die EDV-Ausstattung mit Computern und Bildschirmen, die das Umzugsunternehmen in separaten Kisten transportiert.

"Das wird auch etwas ganz Besonderes, endlich mit den Kollegen aller Rathäuser unter einem Dach zu sitzen", freut sich Michaela Ungerer. Dem nostalgischen Rückblick auf die altvertrauten, aber auch seit Jahrzehnten kaum sanierten Verwaltungsräumlichkeiten überwiegt bei ihr jetzt klar die Vorfreude auf die zeitgemäß modernen Räume: Schließlich ist die unter anderem für die "Kindefreundliche Kommune" zuständige Mitarbeiterin aufgrund von Raumnot bisher nur unter einer engen Dachschräge an einem Arbeitsplatz untergebracht, der eigentlich gar keiner ist. Außerdem mangelt es neben der allgemeinen Sanierung unter anderem am Brandschutz, der Barrierefreiheit oder an entsprechenden Sanitäreinrichtung der beiden Rathäuser – einige der Gründe, warum sich der Remchinger Gemeinderat mit dem Grundsatzbeschluss im Januar 2014 gegen eine Sanierung und Beibehaltung der alten Verwaltungsgebäude und für einen Neubau an der historisch bereits vor Jahrzehnten vorgesehen Stelle bei Kulturhalle, Altenpflegeheim, Diakonie, Betreutem Wohnen und Bahnhof entschieden hat. Aus ursprünglich acht Millionen für einen kleinen reinen Rathausneubau wurde unter Einbezug einer großen Fremdvermietungsfläche, der Tiefgarage und des Brauhauses dann im Jahr 2015 die große Variante für geplante 13,8 Millionen Euro Kosten. Jetzt rechnet die Gemeinde mit rund 16 Millionen Euro für das Rathausprojekt – Kostensteigerungen ergaben sich auch durch die zeitliche Verzögerung des Bauvorhabens, das insbesondere in den Reihen einer Bürgerinitiative auf massive Kritik und Proteste stieß.

Während zwei Mitarbeiter des Bauamts bereits zu Beginn dieser Woche ins neue Rathaus umgezogen sind, um gemeinsam mit dem für die EDV zuständigen Rathausmitarbeiter Bernd Nebel die Probe aufs Exempel zu machen, folgt der Umzug der Singener Verwaltung ab Mittwochnachmittag und der der Wilferdinger Verwaltung ab Donnerstagnachmittag, sodass die Rathäuser ab dann geschlossen sind. Bisher laufe der komplette Umzug reibungslos, erklärte Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon auf Nachfrage.

Nach der weiteren EDV-Einrichtung am Montag soll das Verwaltungsgeschäft dann "ganz normal" am Dienstag, 4. Februar 2020, zu den gewohnten Öffnungszeiten an der neuen Adresse weitergehen – ein Tag, der sicher aber kein alltäglicher sein wird und der bestimmt auch einige Besucher ganz ohne Anliegen ins neue Rathaus lockt: "Und das ist auch schön so", verdeutlicht Prayon. "Dann ist das neue Remchinger Rathaus endlich offen und wir freuen uns!"

Auch die nächste Gemeinderatssitzung am 13. Februar 2020 könnte, sofern alles nach Plan läuft, bereits im neuen Ratssaal stattfinden. In wenigen Wochen sind auch erste standesamtliche Trauungen im Trausaal möglich. Im Frühjahr 2020 folgt dann auch der Umzug des Remchinger Polizeipostens, der bisher gegenüber im alten Forsthaus untergebracht ist.

Anschließend ist ein großes offizielles Einweihungsfest für die ganze Bevölkerung geplant. Der genaue Termin steht noch nicht fest – ebenso wenig, was anschließend mit den zwei alten Rathäusern passieren wird, während das schon vor längerem geschlossene in Nöttingen bereits von der Grundschule und von Vereinen rege genutzt wird.

jz

März / April 2019:

Während der Innenausbau fortschreitet sind große Teile des Außenbereiches zwischen Altenpflegeheim, Rathaus, Diakonie und Kulturhalle bereits vollständig gepflastert.

Rathausneubau macht Fortschritte


November 2018 - Januar 2019:

Rathausneubau in Wilferdingen liegt im Zeitplan
Brauhaus zieht schon im Sommer ein

"Die Arbeiten sind voll im Zeitplan", so Bauamtsleiter Markus Becker. Eine Fertigstellung ist bis Oktober 2019 vorgesehen. Derzeit laufen die Innenarbeiten auf Hochtouren. So werden die letzten Estricharbeiten im zweiten und dritten Obergeschoss durchgeführt, die Trockenwände bis zum zweiten Obergeschoss stehen bereits und die Rohinstallationen seien bis zu 85 Prozent fertig, informiert Markus Becker.

Auch im Außenbereich tut sich was. Hier wurde mit der Zufahrt zur Tiefgarage begonnen und die Fläche in Richtung Altenpflegeheim neu gepflastert. Ende Februar 2019 sollen dann die Malerarbeiten und der Ausbau der Bodenbeläge vorgenommen werden. Die Schreinerarbeiten sollen im März 2019 folgen. Die Tiefgarage mit ihren 86 Parkplätzen ist indessen fertig.

Vorgesehen ist, dass der im Rathaus vorgesehene Gastronomiebetrieb bereits im Sommer 2019 öffnet. Büroflächen werden im ersten, zweiten und dritten Stock vermietet – zusammen mit Parkplätzen in der Tiefgarage. Im ersten Obergeschoss sollen der Trausaal und das Bauamt untergebracht werden, im zweiten Geschoss das Rechnungsamt und der Sitzungssaal und im dritten Geschoss das Bürgermeisteramt und das Hauptamt einziehen.

Im Erdgeschoss ist barrierefrei das Bürgerbüro vorgesehen, als wichtige Anlaufstelle für die Bürgerschaft.


Die Gestaltung des San-Biagio-Platzes schreitet voran

 

September / Oktober 2018:

Der Rohbau des neuen Rathauses ist bereits vollständig erstellt.


Rathausneubau

Die neue Ortsmitte rund um den Neubau des Rathauses beginnt, sich zu verändern. Während innerhalb des Hauses täglich mindestens 20 Handwerker dabei sind, den Innenausbau des Gebäudes voranzutreiben, haben im Außenbereich die Pflasterarbeiten für den neuen Platz begonnen.

Zwischen Altenpflegeheim, Rathaus, Diakonie und Kulturhalle werden die nächsten 4 Monate ca. 5.000 m² Pflaster und 350 m Pflasterrinnen verlegt, so dass im Juli kommenden Jahres die Feierlichkeiten zu 1250 Jahre Singen auf dem neugestalteten San-Biagio-Platani-Platz stattfinden können. Bis dahin wird auch der Neubau des Rathauses bezugsfertig sein.


Januar / Februar 2018:


Der Rathausneubau geht auch bei den frostigen Temperaturen weiter. Derzeit wird das dritte Obergeschoss ausgebaut und die Höhe des Rathauses ist jetzt schon gut erkennbar. In den unteren Geschossen wird mit den Fensterarbeiten begonnen.

Rathausneubau

 

Viele fröhliche Gesichter bei Grundsteinlegung am 25.11.2017 - 
Kupferne Zeitkapsel schlummert ab sofort im neuen Rathaus

Ein Bündel Baupläne, eine Tageszeitung, das Remchinger Mitteilungsblatt und ein Satz Euromünzen – in der Hoffnung auf ein weiterhin geeintes Europa und als Erinnerung an beim Fund vielleicht bargeldlose Zeiten: Diese Gegenstände schlummern jetzt in einer Zeitkapsel im Erdgeschoss des künftigen Remchinger Rathauses – unter großem Applaus fest verspachtelt von Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon, Bauamtsleiter Udo Schneider und Architekt Thomas Steimle. Gut, dass auf der Tiefgarage an der Neuen Ortsmitte die ersten Sichtbetonwände samt Decken bereits stehen, sonst wären die zahlreichen Besucher der offiziellen Grundsteinlegung am Samstag ziemlich nass geworden.

"Nach rund 80 Prozent der Vergaben liegen wir noch immer gut im Finanzbudget und sind auch beim Zeitfenster im Großen und Ganzen auf der Schiene", erklärte Bürgermeister Prayon. So rechne Bauamtsleiter Udo Schneider mit einer Fertigstellung im Frühjahr 2019.

Die ersten Behördengänge im neuen Rathaus sind wohl ab Sommer 2019 möglich – doch nicht nur diese: "Hier entsteht nicht nur eine Verwaltung, sondern ein Haus für die Bürger", verdeutlichte Architekt Steimle zwischen den cremig-ockerfarben erstrahlenden Leichtbetonwänden und im Moment noch jeder Menge Baustützen. Die Besucher stünden hier am Haupteingang vom künftigen Marktplatz her, unter dem künftigen Ratssaal, erklärte Steimle mit Blick auf die kaskadenartige Treppe, die wie das fünfeckige Gebäude Transparenz und Offenheit zeigen solle: "Man sieht dann, wo Politik entsteht." Auch eine bisher noch nicht-öffentlich behandelte Überraschung wollte er am Samstag nicht länger vorenthalten: "Eine Brauerei sorgt künftig im Rathaus für eine zünftige Wirtschaft." Mit deren Bier und wärmender Gulaschsuppe konnten sich die Besucher beim anschließenden gemütlichen Beisammensein stärken, bevor es auf Baustellenführung ging. Zuerst waren die Kinder an der Reihe und staunten nicht schlecht beim Anblick von Tiefgarage, Kran und Bagger. 

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Bevor Bauamtsleiter Udo Schneider (v. li.), Architekt Thomas Steimle und Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon (re.) die Zeitkapsel ins Erdgeschoss einließen, verlöteten Kurt Pailer und seine Tochter Julia Mall das Erinnerungsstück an den Remchinger Rathausneubau. 

September / Oktober 2017:

Der Rathausneubau schreitet trotz wechselhaften Wetters zünftig voran. Inzwischen ist man beim 1. OG angelangt. 

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September 2017:

Die Außenwände des Erdgeschosses entstehen. Man sieht schon sehr schön die fünfeckige Form und die künftige Freifläche hin zum Altenpflegeheim und zur Diakonie.

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Mai 2017:

Die Tiefgarage ist schon fast fertig. Derzeit wird die Decke gebaut.

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März 2017:

Die Erdarbeiten und der Spezialtiefbau, mit Baugrubenverbau und Bohrpfahlgründung, sind planmäßig abgeschlossen worden. Der angesetzte Terminplan wurde trotz Winterbauzeit exakt eingehalten. Bereits bei der Vergabe dieser Leistungen wurde das angesetzte Budget erreicht - nach der Schlussrechnung der Leistungen wurde das Budget sogar unterboten. Der Rohbau läuft bisher ebenfalls planmäßig und der erste Abschnitt der Bodenplatte ist bereits fertig gestellt. 

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Ende Februar 2017:

Gründungspfähle

Weiterhin vom Wetter begünstigt, sind die Arbeiten beim Rathausneubau in der Neuen Ortsmitte voll im Zeitplan.

Mit einem großen Maschineneinsatz werden die Arbeiten ausgeführt. Inzwischen sind die 221 Gründungspfähle des Bauwerks ausbetoniert. Die Spitzen der Bohrpfähle werden freigelegt und wieder ausbetoniert, so dass sich die Last optimal auf die Pfähle verteilt.

Zurzeit werden die Bankette vorbereitet, wobei immer drei oder vier Pfähle zu einem Bankett zusammengefasst werden. Erst danach kommt dann die Bodenplatte für die Tiefgarage.

Mitte Februar 2017:

Parallel zu den aktuell laufenden Arbeiten werden momentan im Bereich der B10 die Hausanschlussleitungen für das neue Gebäude von den entsprechenden Leitungsträgern verlegt.

Neubau Rathaus - Baustellenbericht Neubau Rathaus - Baustellenbericht

Anfang Februar 2017:

Der Neubau des Rathauses in der Ortsmitte schreitet zügig voran. Inzwischen ist die Baugrube für die entstehende Tiefgarage komplett ausgehoben. Die Ausmaße der künftigen Tiefgarage lassen sich somit derzeit sehr gut erkennen. Allerdings darf dies nicht darüber hinweg täuschen, dass ein Großteil dieser Fläche Ihnen später wieder als Platz bzw. Außenanlagen zur Verfügung stehen wird.

In den letzten Wochen wurden insgesamt etwa 14.000 m³ Erdaushub ausgebaggert, so dass bereits mit den Gründungsarbeiten begonnen wurde. Etwa 200 Bohrpfähle mit einem Durchmesser von 65 cm und einer Tiefe von 6,0 – 9,0 m werden momentan gebohrt. Täglich werden ca. 20 Bohrpfähle betoniert, so dass bis Ende kommender Woche die Gründungsarbeiten beendet sein werden und im Anschluss daran planmäßig mit den Rohbauarbeiten begonnen werden kann.

Die Roharbeiten wurden vom Gemeinderat in der Sitzung am 19. Januar 2017 an die Firma C. Dupre GmbH & Co. KG aus Speyer vergeben. Nach den bisherigen Vergaben für die Leistungen Erdbau, Verbau, Gründung und Rohbau sind über ein Drittel der Gesamtvergabeleistung (konkret 36,32 %) erfolgt. Die Gesamtvergabesumme von 5.043.504 Euro brutto liegt dabei etwa 70.000 Euro brutto unter dem Budget der Kostenberechnung. Somit bestätigen sich erneut die detaillierten Berechnungen der beauftragten Architekten.

10. Oktober 2016:

Offizieller Beginn der Bauarbeiten. Die Baugrube für die entstehende Tiefgarage auf dem
San-Biagio-Platani-Platz wird ausgehoben.

06. Oktober 2016:

Nach der langen Periode des Planens freuen wir uns riesig, mit dem offiziellen Spatenstich unseren Rathausneubau starten zu können.

Anfang September 2016:

Luftbild Baufeld

Im Zuge des Rathausneubaus wurde in den vergangenen Tagen am San-Biagio-Platani-Platz mit vorbereitenden Maßnahmen begonnen. Zur Baufeldfreimachung ist es notwendig, verschiedene Versorgungsleitungen umzulegen. Dazu werden die neuen Kanäle und Leitungen entlang der entstehenden Baugrube für die Tiefgarage zwischen Altenpflegeheim und Neubau verlegt. Die Arbeiten werden durch die Fa. Pfirmann, Pforzheim, ausgeführt. Nach Beendigung dieser Kanalarbeiten soll im Laufe des Oktobers mit dem Baugrubenaushub begonnen werden. Während der laufenden Arbeiten ist die Zufahrt zur Kulturhalle und zur Diakonie nur über den Kreisverkehr möglich, die Zufahrt über den San-Biagio-Platani-Platz ist gesperrt.

Gemeinde­entwicklung

2013 wurde der Gemeinde­entwicklungs­plan verabschiedet. Jetzt gilt es, die darin formulierten Ziele und die daraus folgenden Maßnahmen umzusetzen. Erfahren Sie mehr über die Entwicklung in den Bereichen:

Remchingen
Remchingen
Remchingen

Rathaus Remchingen

San-Biagio-Platani-Platz 8
75196 Remchingen
Tel. 07232 7979-900
Fax. 07232 7979-703

Öffnungszeiten Bürgerbüro

Mo. - Fr.:
08:00 – 12:30 Uhr
Montag:
14:00 – 17:00 Uhr
Donnerstag:
14:00 – 18:00 Uhr

Öffnungszeiten des Rathauses

Mo. - Fr.:
09:00 – 12:00 Uhr
Montag:
14:00 – 17:00 Uhr
Donnerstag:
14:00 – 18:00 Uhr

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