Freitag, 19. Juli 2013

Gemeindeentwicklungsplan einstimmig verabschiedet

Gemeindeentwicklung

In seiner öffentlichen Sitzung am 18.07.2013 hat der Gemeinderat den Gemeindeentwicklungsplan in seiner endgültigen Fassung verabschiedet. Viele Anregungen auch aus der Bürgerschaft und die Ergebnisse der workshops sind darin eingeflossen.

Die Gemeinde Remchingen ist mit der Planung für die Zukunft bis 2030 gerüstet. Einstimmig verabschiedete der Gemeinderat den Gemeindeentwicklungsplan, der die Rahmenbedingungen für eine noch attraktivere Gemeinde berücksichtigt. "Die Rahmenbedingungen sind schwierig, denn bis zum Jahr 2030 wird die Bevölkerung im Enzkreis um fünf Prozent zurück gehen, bei den unter 25-Jährigen sogar um 25 Prozent", sagte Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon. "Wir werden weniger, älter und kränker", so der Schultes. Innovative Wohnformen und neue Formen der Mobilität müssen entwickelt werden. Die Attraktivität muss erhalten bleiben mit der medizinischen Versorgung, Kindergärten, Schulen, Betreuung, Kultur und Freizeitangeboten sowie Arbeitsplätzen. Mehr Innenentwicklung der Ortsteile soll im Visier stehen.

Seit zwei Jahren befasst sich das Büro Acocella und maßgeblich Professor Wolfgang Schwinge intensiv mit der Entwicklung von Remchingen. Alle waren eingebunden: die Verwaltung, der Gemeinderat und ganz besonders die Bürger. In mehreren Workshops brachten Bürger ihre Ideen und Bedenken ein, auch die Jugend war daran aktiv beteiligt. "Es ist ganz erstaunlich und erfreulich, wie sich die Remchinger Bürger für die Zukunft ihres Ortes engagiert haben", sagte Schwinge. "Der Plan ist keinesfalls in Stein gemeißelt, sondern eher "atmender Natur", sagte Prayon. Man müsse auf die Entwicklung reagieren und diese steuern. Einige Projekte müssen noch konkretisiert werden. Der Entwicklungsplan sei eine spannende Sache und eine Herausforderung gewesen, so Schwinge. Ein Pfund, mit dem man wuchern könne seien die Gewässerränder an Pfinz und Kämpfelbach, die es attraktiv zu gestalten gilt. Dies sei ein Alleinstellungsmerkmal ebenso wie die hervorragende Ökologie des Ortes, der jetzt schon umgesetzt habe, was die neue Gesetzgebung für die Zukunft verlange. Jeder Ortsteil bekommt seinen Dorfplatz und bei der Kulturhalle soll eine gemeinsame Mitte  mit einem neuen Rathaus entstehen. Schwinge stellte die kurz- und langfristigen Aufgaben zur Umsetzung im Einzelnen vor. Wir haben mehrfach darüber berichtet.

"Es war richtig, dass wir vor zwei Jahren in diesen Prozess eingestiegen sind und die Bürger beteiligt haben", sagte Dieter Walch (CDU). Dies sieht auch Martin Morlock (FDP/Freie Wähler) so. "Wir wollen kein Remchingen für den Gemeinderat bauen." Seit Jahrzehnten habe die SPD-Fraktion eine Konzeption angemahnt, sagte Ulrike Hohmann. "Damit ist uns der große Wurf gelungen. Die Bürger haben dies zu einem Gemeinschaftsprojekt gemacht."

Der Schlussbericht einschließlich dem Gemeindeentwicklungsplan sowie der Einzelpläne zu den Themen "Nutzungsordnung", "Infrastruktur und Erschließung" und "Räumliche Ordnung sowie das Maßnahmenprogramm steht unter den unten angefügten Links zum Download für Sie zur Einsichtnahme bereit.

Gemeinde­entwicklung

2013 wurde der Gemeinde­entwicklungs­plan verabschiedet. Jetzt gilt es, die darin formulierten Ziele und die daraus folgenden Maßnahmen umzusetzen. Erfahren Sie mehr über die Entwicklung in den Bereichen:

Remchingen
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