Dienstag, 2. Februar 2010

Verbeugung vor dem Lebenswerk

Gemeinderätin Antje Hill und Hauptamtsleiter Rudi Dennig dankten stellvertretend für die über Jahrzehnte gute Zusammenarbeit

Bürgermeister Wolfgang Oechsle nach 37 Jahren in den Ruhestand verabschiedet

Großer Bahnhof für einen Großen des Enzkreises

Rund ein Dutzend Redner würdigten in der fast dreistündigen Veranstaltung vor ca. 250 Gästen das Wirken und Schaffen des Mannes, dessen Ära am Sonntag endete. Der Schulchor und das Kammerensemble des Gymnasiums umrahmten den Festabend im Gymnasium. Die Laudatio hielt der frühere Enzkreis-Landrat Werner Burckhart als einer der längsten Wegbegleiter des scheidenden Rathauschefs. Schon Anfang der 70er-Jahre habe er Oechsle in einer Hütte der Münklinger Exklave im Neuhausener Wald kennengelernt: "Wir haben dort irgendetwas gefeiert." Burckhart erinnerte an Meilensteine des Bürgermeisters wie den Bau des Freibades, die Stadtbahn oder den Bau von Sportanlagen, des Altenheims, der Kulturhalle, die Beseitigung der Bahnübergänge, den Anschluss Singens an die B 10 und den Ausbau der Ortsdurchfahrt Nöttingen.

"Bei Stadtbahn vorgeprescht"

"Als wichtige Station ist mir Ihr Vorpreschen im öffentlichen Personennahverkehr in bester Erinnerung", sagte Landrat a.D. Werner Burckhart.. Ohne groß zu fragen, habe Oechsle mit einem Vertrag den Anschluss Remchingens an das Stadtbahnnetz erreicht. Der Alt-Landrat bilanzierte: "Sie können mit Recht stolz sein auf dieses Lebenswerk.? Burckharts Nachfolger Karl Röckinger charakterisierte den zu Ehrenden so: "Ein Wolfgang Oechsle lässt sich nicht unterkriegen. Er ist eine Kämpfernatur, hartnäckig, in Verhandlungen sehr geschickt und zielorientiert und manchmal sogar ein bisschen dickschädelig.? Als Sprecher der Enzkreis-Bürgermeister und Vizepräsident des baden-württembergischen Gemeindetags, sprach Jürgen Kurz aus Niefern-Öschelbronn von einem ?großen Einschnitt? für die Gemeinde. Oechsle sei ein Bürgermeister mit Charisma und Stehvermögen gewesen. Auch im Namen seiner anwesenden Landtags-Kollegen Thomas Knapp (SPD) und Hans-Ulrich Rülke (FDP) trat Winfried Scheuermann (CDU) ans Rednerpult. Er lobte Oechsles Engagement für die Stadtbahn: "Pforzheim muss man beim Nahverkehr immer etwas treiben." Der evangelische Singener Pfarrer Rudolf Kaltenbach und der Bürgermeister der sizilianischen Partnergemeinde San Biagio Platani würdigten ebenfalls die Institution Oechsle.

"Wehmut war zu spüren"
Bevor dem Bürgermeister das Schlusswort vorbehalten blieb, stellte Hauptamtsleiter Rudi Dennig für die Bediensteten fest: "Von Amtsmüdigkeit keine Spur, im Gegenteil. Die Lust, dieses schöne Amt bis zum letzten Zuge auszufüllen, war für uns zu spüren, aber auch die Wehmut, die den Verlust des Amtes auslöst.? Rudi Dennig bedankte sich im Namen der 170 Mitarbeiter der Gemeinde bei Bürgermeister Wolfgang Oechsle für die über Jahrzehnte gute Zusammenarbeit und das immer offene Ohr für die Mitarbeiter und deren Belange.

Darauf ging auch Oechsle ein: "Wir alle würden heute nicht hier sitzen und hätten vielleicht Schöneres getan, wenn ich die restlichen drei Jahre meiner Amtszeit hätte ableisten können." Oechsle zeigte sich überzeugt, dass Remchingen zu einer Mustergemeinde geworden sei.
 
Dank an Gemeinderat und Mitarbeiter

Er dankte dem Gemeinderat für die doch gute Zusammenarbeit über die vielen Jahre, sonst wären diesen vielen Projekte nicht möglich gewesen. Weiterhin dankte Bürgermeister Oechsle seinen Mitarbeitern in und außerhalb der Verwaltung. Jeder habe an seinem Platz mitgezogen und geholfen, dieses neu entstandene Remchingen zu gestalten.
 
Pforzheimer Zeitung, B. Knöller
 

 

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