Dienstag, 12. März 2019

Flurneuordnungsverfahren Nöttingen
Herzliche Einladung zur Infoveranstaltung für Grundstückseigentümer
am 20. März 2019, 19 Uhr, in der Kulturhalle

Flurneuordnungsverfahren Nöttingen

Am Mittwoch, 20. März, ab 19 Uhr können sich die betroffenen Grundstückseigentümer in der Kulturhalle Remchingen über das Flurneuordnungsverfahren informieren. Der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft und die Flurneuordnungsbehörde des Landratsamtes werden die rund zwei Jahre andauernden Baumaßnahmen vorstellen und den Fortgang des Verfahrens zur Neuzuteilung der knapp 3.000 Flurstücke darstellen. Informationen gibt es auch im Internet unter www.lgl-bw.de/3443

Die Baumaßnahmen im Rahmen des Flurneuordnungsverfahrens Remchingen-Nöttingen (A8) können nun beginnen. Den Startschuss gab Minister Peter Hauk MdL mit der Überreichung des Bewilligungsbescheides in Höhe von rund 900.000 Euro an den Vertreter der Teilnehmergemeinschaft, Gerhard Roth. "In einer klassischen Unternehmensflurneuordnung werden in der Regel  Zerschneidungsschäden und sonstige Eingriffe, die eine Baumaßnahme mit sich bringt, in deren unmittelbarem Umfeld geregelt. Bei der Flurneuordnung Remchingen-Nöttingen (A8) entstand darüber hinaus ein ausgeklügeltes Gesamtkonzept, das den vielfältigen Ansprüchen der Menschen vor Ort gerecht und die Auswirkungen des Autobahn-Ausbaus vermindern wird", erläuterte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz die Besonderheiten.

Gerhard Roth vertritt die über 850 betroffenen Grundstückseigentümer; er bedankte sich für die Zuschüsse des Landes und des Bundes: "Ich bin der Meinung, dass aufgrund der jetzt vorliegenden Planung zeitgemäße Agrarstrukturen mit weniger zersplitterten Grundstücken und einem modernen Wegenetz geschaffen werden, bei gleichzeitiger Erhaltung oder Verbesserung der ökologisch wertvollen Lebensräume." Im 843 Hektar großen Verfahrensgebiet werden insgesamt sieben Kilometer Asphaltwege, zwei Kilometer Schotterwege, zwei Kilometer Rasenverbundsteinwege, fünf Kilometer Grünwege, zwei Brückenbauwerke und auf einer Fläche von drei Hektar Landschaftspflegemaßnahmen in die Wege geleitet beziehungsweise auf den neuesten Stand gebracht. Davon profitieren nicht nur die Landwirte, sondern auch erholungssuchende Bürgerinnen und Bürger. 

"Nachdem  der Wege- und Gewässerplan mit 50 Trägern öffentlicher Belange abgestimmt ist und Mitte Januar die Genehmigung erteilt wurde, können die Baumaßnahmen nun ausgeschrieben werden. Im Sommer 2019 werden die Arbeiten beginnen", kündigt Dr. Hilde Neidhardt an. Sie ist im Landratsamt Enzkreis Dezernentin für Landwirtschaft, Forsten und öffentliche Ordnung und damit auch für die Flurneuordnung zuständig.

Über den Startschuss für die Baumaßnahmen und die Zuschussmittel freut sich auch Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon: "Die Gemeindeverwaltung begleitet das Verfahren seit seiner Anordnung im Jahr 2009 und hat bei der Aufstellung des Wege- und Gewässerplans mitgewirkt, um die Interessen aller Bürgerinnen und Bürger einfließen zu lassen. Dabei lag das Augenmerk auf der Förderung der örtlichen Landwirte und dem Erhalt unseres Landschaftsbildes." Die Gemeinde Remchingen habe deshalb auch einen freiwilligen Beitrag in Höhe von 200.000 Euro beigesteuert. Die 3,5 Millionen Euro Gesamtkosten trägt größtenteils der Bund als Verursacher des Verfahrens. Aufgrund des Maximalfördersatzes von Bund und Land sowie dem freiwilligen Beitrag der Gemeinde verbleiben bei den Grundstückseigentümern nur noch rund 100.000 Euro.

Am Mittwoch, 20. März ab 19 Uhr, können sich die betroffenen Grundstückseigentümer in der Kulturhalle Remchingen über das Flurneuordnungsverfahren informieren. Der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft und die Flurneuordnungsbehörde des Landratsamtes werden die rund zwei Jahre andauernden Baumaßnahmen vorstellen und den Fortgang des Verfahrens zur Neuzuteilung der knapp 3.000 Flurstücke darstellen. Informationen gibt es auch im Internet unter www.lgl-bw.de/3443

(enz)

 

Bildunterschrift:

NACH DER GEMEINSAMEN PLANUNG geht es für die Enzkreis-Mitarbeiter Matthias Bohne, Martin Beer (Dritter und Vierter von links) sowie Jürgen Pilz (Zweiter von rechts) zusammen mit dem Vorstand der Teilnehmergemeinschaft Gerhard Gay (von links), Markus Baumann, Jürgen Schneider, Gerhard Roth sowie Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon an die Umsetzung der Flurbereinigung. Foto: Zachmann

 

 

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