Gemeindeportrait - Remchingen kurz und knapp

Im Zuge der Verwaltungsreform in den 70er Jahren entstand aus den Orten Wilferdingen und Singen, sowie Nöttingen mit Darmsbach die heutige Gemeinde Remchingen. Inzwischen ist die Einwohnerzahl in den vier Ortsteilen auf ca. 11.800 angewachsen. Im Pfinztal, landschaftlich reizvoll gelegen, zeichnet sich die inzwischen zum Unterzentrum gewachsene Gemeinde durch eine beachtliche Infrastruktur aus.
Alte Kirche in Wilferdingen
Alte Kirche in Wilferdingen

Schon zur Zeit der Römer lag die Gemeinde an wichtigen Verkehrs- und Handelsstraßen, die durch das Pfinztal führten. Auch heute noch ist die gute Anbindung an das überörtliche Straßensystem und ein leistungsfähiges örtliches Straßennetz von großer Bedeutung.

Die A 8 Karlsruhe - Stuttgart führt über das Gemeindegebiet und ermöglicht günstige Anschlüsse im Nahbereich in Karlsbad und Pforzheim-West, auch zur A 5 in Karlsruhe-Durlach ist es nicht sehr weit. Die B 10 führt durch den Ortsteil Wilferdingen. Hier münden zwei Landesstraßen ein.

Der Bahnhof Remchingen ist der wichtigste zwischen Karlsruhe und Pforzheim mit großer Park- und Ride- Anlage und ist demzufolge auch Halt des Regionalexpress. Der Nahverkehr wird inzwischen durch die modernere Stadtbahnzüge betrieben und sehr gut angenommen, zumal die Gemeinde Remchingen allen Nutzern dieser Haltestelle einen um eine Zone günstigeren Tarif in Richtung Karlsruhe ermöglichte.

Eine wichtige Busverbindung verbindet die Ortsteile mit dem Bahnhof und bringt einen Großteil der Schüler aus der Nachbargemeinde Keltern in die weiterführenden Schulen Remchingens. Es besteht ein großzügiges Parkplatzangebot im Bereich des Bahnhofes.

Remchingen kann am Ort ca. 3.000 Arbeitsplätze anbieten und liegt als attraktive Wohngemeinde mit guten Einkaufsmöglichkeiten und hoher Infrastrukturausstattung günstig zu den Oberzentren Karlsruhe und Pforzheim. Durch Ausweisung weiterer Gewerbeflächen an günstigen Standorten und die maßvolle Schaffung neuer Wohnbauflächen soll der Charakter Remchingens als moderne Mittelpunktgemeinde gestärkt werden.

Mit dem Altenpflegeheim, der Kulturhalle, dem Freibad, dem Hallenbad, den weiterführenden Schulen (insbesondere Gymnasium und Realschule), der Ballett- sowie der Musik- und Kunstschule verfügt Remchingen über Einrichtungen, die auch den Bedürfnissen der Bewohner des Umlandes dienen. Als Zukunftsinvestitionen wurden die großen Maßnahmen im schulischen Bereich gesehen. Neben den Grundschulen in Nöttingen und Wilferdingen sowie der Grund-Haupt- und Werkrealschule in Singen steht den Schülern die dreizügige Carl-Dittler-Realschule in der Ortsmitte von Wilferdingen und das zweizügige Gymnasium zwischen Singen und Wilferdingen zur Verfügung.

Remchingen ist somit eine attraktive, verkehrsgünstig gelegene Gemeinde, die praktisch alle Einrichtungen einer Kleinstadt vorweisen kann und dennoch den wertvollen Wohncharakter des ländlichen Raumes nicht verloren hat.